Handlettering

Kolumne über das Mutig sein

 

Manchmal muss man einfach mutig sein. Über seinen eigenen Schatten springen, um über sich selbst hinaus wachsen zu können. Wir wissen es alle, nur mit einer großen Portion Mut, erleben wir mehr und lernen neue Dinge. Lebe mutig, sei fordernd, gebe dich mit nichts zufrieden – so oder so ähnlich waren Wills Worte in dem Film „Ein ganzes halbes Jahr“ und das ist bei mir hängen geblieben. Taucht immer wieder in meinem Kopf auf.

 

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Mutig sein und Dinge ausprobieren, Dinge machen ohne sicher sein, ob es funktioniert. Als ich nach dem Abi, die Wahl hatte, habe ich mich für Wirtschaftswissenschaften entschieden. Nicht, weil das alle studieren, die nicht wissen, was sie mit ihrem Leben anfangen wollen. Sondern weil ich es mir selbst beweisen wollte. Ich wollte wissen, ob ich noch mehr kann, als gut in Kunst sein. Wissen, ob ich auch ein wissenschaftliches Studium meistern würde. Mutig sein und einen neuen Weg gehen. Einen Weg der mich herausfordert und fördert, bei dem ich versagen könnte oder ganz viel gewinnen. Und genau deswegen habe ich meine Entscheidung nie bereut. Man darf nicht denken, dass man versagen wird. Denn das wird man in keinem Fall. Stattdessen wird man dabei ganz viel lernen, vor allem über sich selbst. Denn wie hat Thomas A. Edison es so wunderbar ausgedrückt: „I have not fail. I just found 10,000 ways that won’t work.“

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Mutig sein, kann man bei ganz vielen Dingen, denn egal worum es geht, kleine und große Entscheidungen erfordern immer Mut. Mut, zu sagen was man möchte und wie man sich fühlt. Mut, um aus der Komfortzone heraus zu kommen. Mut, das zu ändern, womit man nicht glücklich ist. Mut, zu sich selbst zu stehen und sich so anzunehmen wie man ist. Mut, sich einzugestehen, dass man nicht perfekt ist und es nie sein wird. Mut, um zu leben und zu lieben. Denn auch, wenn es so viele Dinge in unserem Leben gibt, auf die wir keinen Einfluss haben, so haben wir immer die Möglichkeit eine Entscheidung zu treffen. Und sei es auch nur, wie wir über etwas denken. Und meistens braucht es einfach Mut, um sich für das zu entscheiden, was einem wirklich wichtig ist. Wahrscheinlichkeiten und Prognosen liefern keinen eindeutigen Aufschluss darüber, was passieren wird. Blogs gibt es so viele, etliche Unternehmen scheitern und müssen Insolvenz anmelden, tausende träumen von einer Karriere wie Taylor Swift und die allerwenigsten, werden das erleben, aber dennoch, sollte man sich davon nicht abschrecken lassen. Hab den Mut, das in Angriff zu nehmen, was dich erfüllt, denn selbst wenn es nicht ganz so wird wie man es sich vorgestellt hat, nichts ist schlimmer als es erst gar nicht versucht zu haben. Be brave.

 

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Für alle, die den Film nicht kennen und damit nichts anfangen können, handelt es sich um die gleichnamige Verfilmung des Romans „Ein ganzes halbes Jahr“ von Jojo Moyes. . Eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Wer den Film noch nicht kennt, sollte ihn sich an dieser Stelle unbedingt anschauen (oder natürlich noch besser, das Buch lesen). Ich war so begeistert, dass ich in der gleichen Woche direkt nochmal ins Kino musste und ich gestehe, ich hadere noch mit einem dritten Besuch ( hier der Trailer).

 

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* In Kooperation mit Mr. Nutcase, bei denen ich mir meine eigene Hülle gestalten durfte und diese für den Post zur Verfügung gestellt bekommen habe. Danke. 🙂