Brush Lettering

So geht Brush Lettering

Beim Brush Lettering werden die Buchstaben mit einem Pinsel gemalt. Anstatt normal zu schreiben, wir jeder einzelne Buchstabe mit größter Sorgfalt gemalt. Dafür kann man entweder einen normalen Pinsel oder einen Pinselstift verwenden. Hierbei gibt es Pinselstifte mit synthetischer, flexibler Spitze oder einzelnen Haaren (wie ein normaler Pinsel mit Tank). Den Gesamtüberblick über meine liebsten Brushpens habe ich euch ihr zusammen gefasst. Für den Anfang würde ich euch den Brushpen von Wedding empfehlen, da die synthetische Pinselspitze etwas robuster als bei anderen ist und sich leichter handhaben lässt als einzelne Härchen.



Los geht’s – die Aufwärmübungen

Bevor ihr loslegt, ist es super wichtig ein paar kleine Übungen zu machen, um die Hand zu lockern und ein Gefühl für den

Brushpen zu entwickeln. Auf dem Bild habe ich euch ein paar Übungen dazu zusammengefasst. Um mit einem Brushpen einen Kalligrafieeffekt zu erzielen, werden beim Brush Lettering mit der Variation des Drucks, dünne und dicke Linien erzeugt. Immer

wenn die Strcihführung nach oben geht, wird der Stift mit nur wenig Druck über das Papier geführt. Bei den Abwärtsstrichen werden die Linien mit viel Druck gemalt. Übt am besten zunächst Aufwärts- und Abwärtsstriche, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie ihr diese am besten mit dem Brushpen malen könnt. Im nächsten Schritt übt ihr dann mit Hilfe von „U“ und „n“, sowie Schlaufen, den Wechsel zwischen Dick und Dünn.

Um den Effekt schön umsetzen zu können, ist die Haltung des Brushpens enorm wichtig. Am besten lässt sich die Strichstärke durch den Druck variieren, wenn ihr den Stift im 45 Grad Winkel haltet.



Buchstaben malen nicht schreiben

Sobald das klappt und ihr euch mit dem Brushpen sicherer fühlt, könnt ihr mit den ersten Wörtern beginnen. Als Beispiel habe ich „hello“ und „hey you“ gewählt. Auf dem unteren Bild habe ich jeweils mit kleinen Pfeilen die Strichführung eingezeichnet. Immer, wenn ein Pfeil nach oben zeigt, zeichnet ihr den Strich mit wenig Druck. Zeigt der Pfeil nach unten, zeichnet ihr den Strich mit viel Druck.



Die Basis der Buchstaben

Gerade am Anfang ist es wichtig, sich bewusst zu machen, dass man die Buchstaben zeichnet und nicht schreibt. Hier hilft es, wenn man sich bei einem Wort auf jeden einzelnen Buchstaben konzentriert. Jeder Buchstabe ist wichtig und muss mit größter Sorgfalt gemalt werden. Hier kann man beobachten, dass sich alle Buchstaben aus den gleichen Kernelementen zusammen setzen. Im unteren Bild seht ihr wie sich die Buchstaben aus dem Wort „hallo“ zusammensetzen. Das gleiche Konzept lässt sich auch auf alle anderen Buchstaben übertragen. Um die Buchstaben bewusster zu zeichnen, könnt ihr auch nach jedem Teil-Schritt eines Buchstaben absetzen und eine kurze Pause machen, bevor ihr weiter macht.

Am Beispiel kann man gut erkennen, dass der erste Teil vom „h“ das „e“ und das“l“ eine ganz ähnliche Form haben und sich nur die Form und Krümmung der Schlaufe leicht variiert.

Sollte es nicht sofort nicht ganz so funtionieren, lasst euch nicht entmutigen. Üben, üben und üben ist gerade beim Brush Lettering die Basis um besser zu werden. Die Muskulatur in der Hand muss sich erst an die neue Stiftführung gewöhnen. Das klappt nicht sofort perfekt, aber jedes Mal wird es ein bisschen besser. Übung macht den Meister!



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