Handlettering


Über das Handlettering

Zum Handlettering zählen alle Arten von Schriften, die man mit der Hand malt. Es geht darum die Bedeutung der Worte durch die Gestaltung der Buchstaben zu unterstützen und ihnen Ausdruck zu verleihen. Im Grunde schließt das Handlettering alle anderen Arten wir Fax Calligraphy oder Brush Lettering mit ein. Um mit dem Handlettering zu beginnen brauchst du also nur einen Stift und Papier und es kann losgehen.



Die Möglichkeiten des Handlettering

Wie bereits oben beschrieben zählen sämtliche Schriftarten der Schriftgesaltung zum Handlettering. Um die Buchstaben variieren, gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten. Für den Einstieg habe ich eine kleine Einleitung zusammen gestellt. Da gibt es die serifenlosen Buchstaben und Buchstaben mit Serifen (das sind die kleinen Füßchen an den Strichenden). Eine weitere Möglichkeit sind Druckbuchstaben oder Schreibschriften. Man kann ausschließlich Groß- oder Kleinbuchstaben verwenden oder die Innenräume der Buchstaben mit Mustern befüllen. Die Buchstaben können fett oder fein sein, ganz schmal oder extrem breit gezogen. Du siehst, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und die Möglichkeiten sind fast endlos.



Verzierungen und Variationen

Sobald die mit der Form deiner Buchstaben zufrieden bist, gibt es ein paar Möglichkeiten deine Schritten zu pumpen. Also durch kleine Variationen spannender zu gestalten oder „das gewisse Etwas“ hinzuzufügen.

Kleine Symbole und Doodles

Eine Möglichkeit das Schriftbild spannender zu gestalten, sind kleine Zeichnungen und Illustrationen wie Symbole oder Doodles. Du kannst zum Beispiel eine kleine Zeichnung malen, die thematisch gut passt, wie Blumen, eine Tasse oder schlafende Augen. Du kannst auch durch kleine Pfeile, Tropfen oder Striche das Highlight auf einem bestimmten Wort setzen.

Schatten

Fügst du bei deinen Buchstaben einen Schatten hinzu, entsteht eine räumliche Wirkung. Hierdurch stechen die Buchstaben viel mehr hervor.

Schnörkel

Durch Schnörkel entsteht eine verspielte oder elegante Wirkung. Durch sie hast du auch die Möglichkeit Freiräume zu füllen und optisch ein Gleichgewicht zu schaffen.



Serifen- und Serifenlosen Schriften

Bei dem Beispiel links siehst du in der oberen Zeile ein Beispiel für Serifenlosen Buchstaben. Sie wirken modern und elegant.

In der unteren Zeile siehst du ein Beispiel für Buchstaben mit Serifen. Als Serifen bezeichnet man die kleinen Striche an den Enden. Im Gegensatz zu Serifenlosen Buchstaben wirken sie eher klassisch.

Diese beiden Variationen lassen sich zum Beispiel gut mit Schreibschriften oder dem Brush Lettering kombinieren, da sie in ihrer Wirkung eher zurückhaltend und unauffällig sind.

Betrachtest du die drei Linien, befindet sich der Querstrich hier genau in der Mitte.



Condensed Font

Eine weitere Möglichkeit, um Buchstaben zu variieren ist die Condensed Font. Hierbei werden die Querstriche nicht in der Mitt gezogen (wie beim Beispiel vorher), sondern nach oben oder unten versetzt.


Buchstabenbreite und Abstände

Du kannst auch die Breite der Buchstabe verändern. Hierbei sollte die Breite der Buchstaben auch auf die Abstände zwischen den Buchstaben angepasst werden. Entscheidest du dich für breite Buchstaben, sollte der Abstand entsprechend größer sein. Bei schmalen Buchstaben hingegen enger. Hier gilt es ein Gefühl dafür zu entwickeln, was optisch ausgewogen aussieht. Bedenke, dass es nicht darum geht jeden Buchstaben einzeln zu sehen, sondern viel mehr die Harmonie des Wortes als Ganzes. Und dafür gehört die Wahl des Abstands zwischen den Buchstaben genauso zur Designentscheidung wie das Gestalten des einzelnen Buchstabens.

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