Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch ein bisschen von meinem 365-Tage-Projekt erzählen. Wie es dazu kam, wie das so geklappt hat und was meine Erfahrung damit war.
Die Idee dazu bekam ich, als ich durch Zufall in einer Buchhandlung das Flow-Magazin entdeckt habe. Völlig begeistert von der zweiten Ausgabe, musste ich mir direkt die erste Ausgabe nachbestellen. Darin entdeckte ich den Vorschlag, selbst einen kreativen Blog zu starten und jeden Tag ein kleines Tagewerk zu kreieren. Immer wieder habe ich hin und her überlegt. Kann ich das? Bleibe ich da überhaupt dran? Und was könnte ich machen, was mich über langen Zeitraum nicht langweilt? – Dann, mein Einfall! Warum male ich nicht jeden Tag ein kleines Monster. Und da ich ein ziemlich großer Schokoladen-Fan bin, war der Name Chocolatelovingmonster perfekt.

Gestartet habe ich mein Projekt dann am 2.April 2014, also genau heute vor einem Jahr. Mit etwas Überzeugungskraft, konnte ich meinen Freund überreden, auch ein 365-Tage-Projekt zu starten. Und ich muss ganz ehrlich sagen, ohne ihn, hätte ich es vermutlich nicht zu Ende gebracht oder zumindest die Hälfte der Tage vergessen. Also einen ganz großen Dank an ihn. (Wer Lust hat kann sich gerne auf Tatartinte seine Werke anschauen. Er freut sich ganz bestimmt.)

 

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Am Anfang stand die Idee jeden Tag ein anderes Monster zu erfinden, aber schon nach kurzer Zeit, erwachte ein organgenes, quadratisches Monster zum Leben, das ich ganz schnell ins Herz schloss. Kurz darauf traf der kleine Kerl auf seine Freundin und von diesem Moment an, erwachte eine ganz eigene Geschichte zum Leben. Bei den Bildern hier auf der Seite handelt es sich natürlich nur um eine kleine Auswahl meiner Favoriten. Wer Lust hat ist herzlich eingeladen, sich die Geschichte selbst auf Chocolatelovingmonster anzuschauen.
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Natürlich ist man am Anfang total begeistert und im Laufe der Zeit, ist es ganz normal, wenn man mal keine Lust hat. Aber umso wichtiger ist es, dass man trotzdem dran bleibt. Ich habe so viel dabei gelernt, einfach dadurch, dass ich es fertig gemacht habe. Es gibt einem so viel Freude, wenn man dabei zusehen kann, wie sich der eigene Stil entwickelt und man über sich hinaus wächst. Ich empfehle euch wärmstens, wenn ihr Lust habt auch sowas zu machen, dann macht es einfach. Nicht zu lange grübeln. Dann kommen eh nur die Zweifel und Zweifel braucht ihr wirklich nicht zu haben.
Schafft jeden Tag etwas Kreatives und wenn es auch nur für euch persönlich ist. Es ist auf jeden Fall eine ganz tolle Erfahrung.

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Sehr toll fand ich auch die Idee, einen Blog dafür zu starten, so archiviert man jeden einzelnen Tag und kann am Ende auf ein Gesamtprojekt blicken. Mir ging es nämlich so, dass meine Zettel überall herumgeflogen sind. Um ehrlich zu sein tun sie das immer noch, aber so vergesse ich meine beiden Lieben wenigstens nicht so schnell.
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Mein Fazit ist, dass ich total froh bin, es gemacht zu haben, auch, wenn es viele Tage gab, an denen ich am liebsten alles hin geschmissen hätte. Aber ich habe so viele wunderbare neue Sachen entdeckt, wie die Bloggerwelt und mein ganz persönliches Monster. Dieses kleine Kerlchen habe ich so sehr ins Herz geschlossen, dass ich am letzten Tag sentimental geworden bin. Ich fürchte nämlich, dass es mir schon sehr fehlen wird. Aber wo sich eine Tür schließt, öffnet sich eine Neue. Denn ohne Chocolatelovingmonster hätte es vermutlich nie Federwolke gegeben.
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Liebste Grüße,
Julia